21.05.
Mit meiner neu erworbenen Schlafmaske hatte ich endlich mal wieder halbwegs vernünftig geschlafen – und auch mein Rücken meldete sich zum Glück nur noch ganz dezent. Halleluja! Wer hätte gedacht, dass ein bisschen Dunkelheit so viel bewirken kann?
Nach einem leckeren Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung von Mark und Aby drehten wir noch eine gemütliche Runde durch den Ort.
Pünktlich um 13:00 Uhr legte die Fähre nach Islay ab. Die ganze Überfahrt standen wir an Deck und hielten Ausschau nach Delfinen – leider ohne Erfolg.
Wieder auf unserer Lieblingsinsel, machten wir uns direkt auf den Weg zur kleinen Pottery. Vor zwei Jahren hatte ich dort die letzte handgemachte Tasse ergattert, die Petra so toll fand – diesmal wollten wir ihr ein ähnliches Exemplar als Geburtstagsgeschenk besorgen.
Zwar hatte die nette Dame auch diesmal keine Tasse auf Lager, aber wir konnten eine bestellen – bei unserem langen Aufenthalt auf Islay kein Problem.
Nach einem Großeinkauf bei unserem Lieblingsmetzger in Bowmore fuhren wir zu unserer Unterkunft für die nächsten drei Tage: einer kleinen, gemütlichen Hütte mitten im Nirgendwo – mit Meerblick, Whirlpool und nichts als Torf und Schafen um uns herum. Einfach traumhaft!
Da uns das volle und chaotische Auto schon seit Tagen tierisch auf den Keks ging, beschlossen wir, es endlich komplett auszuräumen. So packten wir die Taschen neu, sortierten alles sorgfältig um und luden schließlich alles wieder ordentlich und übersichtlich ein. Besser!!!
Zufrieden und entspannt schnappten wir uns eine eiskalte Flasche Roséwein und machten uns auf den Weg zu unserem Lieblingsplatz am Meer. Dort ließen wir die Seele baumeln, genossen die herrliche Ruhe und die Sonnenstrahlen.
Zurück in unserer kleinen Hütte gab es erst ein leckeres Abendessen – endlich mal wieder Fruit Pudding! – bevor wir in den warmen Whirlpool sprangen und den atemberaubenden Sonnenuntergang bestaunten.
Kilometer: 41
Wetter: 18 °C, Sonne
Unterkunft: Luxury Pod on Islay (198 £, 232 € die Nacht)