04.09.
Pünktlich holte Flo, ein guter Freund, uns um 10:00 Uhr von zuhause ab. Unsere zwei randvollen Koffer und die beiden großen Rucksäcke waren schnell verstaut, die Katze noch mal kurz gedrückt und die Mama verabschiedet.
Die Fahrt zum Flughafen war zum Glück kurzweilig und ohne Stau. Um Punkt 13:00 Uhr erreichten wir Terminal 1 und ruckzuck hatte Flo uns abgesetzt und düste zurück.
Nachdem wir unsere zwei Koffer (jeder gerade mal 18 kg schwer) abgegeben hatten, gingen wir schnurstracks zur Lounge. Die Ruhe dort ist wirklich jeden Cent wert und wir genossen zudem ein leckeres Mittagessen.
Der Flieger hob dann mit zwanzig Minuten Verspätung um 16:20 Uhr ab. Unsere Plätze Nr. 2 D und G in der Business Class waren grundsätzlich natürlich super, allerdings würde ich sie nicht noch einmal wählen. Zum einen sind es direkte Gangplätze und somit vom Partner „weit“ entfernt. Und zum anderen befinden sich neben diesen Business-Plätzen die extra Premium-Plätze, die auch eine gegenüberliegende Sitzanordnung ermöglichen. Leider machte genau das ein Pärchen und ich fühlte mich die ganze Zeit über total beobachtet. Irgendwie unangenehm…
Zwei Stunden nach dem Start gab es bereits Abendessen. Leider war ich noch ziemlich satt vom Essen aus der Lounge. Hätte ich dort doch mal lieber nichts gegessen.
Die übereifrige Stewardess vergaß dann erst mein Essen, was mir aber nicht wirklich etwas ausmachte, da ich ja noch satt war. Dann kippte sie mir versehentlich auch noch meine Cola Zero über den Schoss… Ich nahm es mit Humor, kann jedem mal passieren und zum Glück war es kein Rotwein!
Die Vorspeisen, der Hauptgang und auch der Nachtisch waren sehr lecker und passten dann doch irgendwie in meinen Magen. Und wie immer trank ich zum Abschluss einen Portwein! Mmmh, so lecker das Zeug!
Anschließend musste ich mich mit einem Film echt beeilen, waren es doch nur noch acht Stunden bis zur Landung. Denn etwas schlafen wollte ich ja schließlich auch noch!
Während wir über Eritrea flogen, gab es leichte Turbulenzen und in meinem Film segelte Kevin Costner durch einen schweren Sturm. Wow, perfektes 2-D-Kino. *lach*
Gegen 23:00 Uhr (deutscher Zeit) versuchte ich etwas zu schlafen. Das klappte irgendwie überhaupt nicht. Ich war zwar hundemüde und schlief auch schnell ein, aber es gab sehr viele Turbulenzen, die mich ständig aus dem Schlaf rissen… *gähn*
Um 02:20 Uhr wurde langsam wieder die Kabinenbeleuchtung eingeschaltet und dann gab es auch bereits Frühstück. Das war ja gar nicht meine Essenszeit…
Zum Abschluss des Fluges schaute ich mir noch „Das Traumschiff“ an, natürlich die Folge auf Mauritius und die Vorfreude wuchs. Dadurch bemerkte ich die sanfte Landung um 05:30 Uhr kaum.