USA 2025 Tag 1

16.09.

Da ich in den Tagen zuvor schon so gut wie alles vorbereitet hatte, konnten wir es am Abreisetag ganz entspannt angehen. Also ich zumindest… Der Hase fuhr noch einmal kurz ins Büro – eine wichtige Sache musste unbedingt noch vor dem Urlaub rausgeschickt werden.

Als er zurückkam, wogen wir unsere Koffer und freuten uns über 46,5 Kilo Luft, die wir auf dem Rückweg mit Mitbringseln füllen konnten. Yiiiipiiieeehh!

Danach noch ein schneller Kaffee, eine letzte Runde durch die Wohnung (ist der Herd auch wirklich aus?) und dann konnte es losgehen. Ein bisschen Bauchkribbeln war natürlich dabei: Endlich ging’s los – unsere fünfte große USA-Reise!

Unser Freund Andreas holte uns pünktlich um 13:30 Uhr ab, und unsere vier Gepäckstücke passten so gerade eben in den Kofferraum seines Autos.

Staulos düsten wir zum Flughafen nach Frankfurt, wo wir um kurz vor 16:00 Uhr ankamen. Danke, Andreas!
Am Flughafen angekommen, warteten schon unsere vier kleinen Schwergewichte – die Koffer – nur darauf, dass wir sie artgerecht über den Asphalt bewegen. Also schleppten wir unser gesamtes Hab und Gut zum Hilton Garden Inn. Zum Glück konnten wir direkt einchecken und unser Zimmer mit Blick auf die Autobahn beziehen. Dank Schallschutzfenster war vom Straßenlärm aber absolut nichts zu hören.

Bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zum Terminal machten, klingelten wir noch bei RoadBear durch. Oder besser gesagt: Wir versuchten es erneut. Schon am Vorabend hatten wir mehrfach angerufen – ohne dass jemand abnahm. Aber diesmal, Punkt 17:00 Uhr (sprich 08:00 Uhr Ortszeit), ging tatsächlich jemand ans Telefon.

Wir vereinbarten zunächst eine Abholzeit für 13:00 Uhr. Meine Begeisterung darüber hielt sich allerdings stark in Grenzen. 13:00 Uhr hieß nämlich: 14:00 Uhr an der Station und damit vor 16:00 Uhr ganz sicher keine Abfahrt. Wenn man dann noch Einkaufen, Weiterfahren zum Campingplatz und Einrichten dazurechnet, wäre das mit Sicherheit eine Nachtaktion geworden. *augen-roll*

Darauf hatten wir nun wirklich keine Lust. Also schmiedeten wir Plan B: einfach selbst per Uber zur Station fahren. Die rund 100 Euro wären es uns wert gewesen. Und siehe da – ein erneuter Anruf brachte den gewünschten Erfolg: Wir durften unseren Camper bereits um 11:00 Uhr übernehmen. *freu*
Nachtrag: An dieser Station fuhr nur einmal am Tag ein Shuttlebus – um 11:00 Uhr – zum Flughafen. Dort brachte er die „alten“ Gäste hin und sammelte auf dem Rückweg zur Station die neuen Reisenden wieder ein. Eine andere Abholzeit gab es daher nicht, weshalb auch unsere ursprüngliche Uhrzeit von 13:00 Uhr feststand.

Direkt reservierten wir ein Uber für 09:00 Uhr am Donnerstag. Ich entschied mich für XXL, und vorab bekamen wir sogar eine Bestätigung für einen Chevrolet Suburban. Cool, mit so einem Auto abgeholt zu werden, hatte schon was! Jetzt waren wir mal gespannt, ob der Fahrer auch tatsächlich kam oder kurz vorher doch noch absagte.

Nach dieser erfolgreichen Organisation spazierten wir einmal rüber zum Terminal und vergewisserten uns, dass sich die Condor-Schalter immer noch an derselben Stelle befanden wie in den letzten Jahren. Alles wie gewohnt, sehr beruhigend.

Anschließend setzten wir uns gemütlich ins Alex, aßen eine Lachs-Teriyaki-Bowl und ein Jägerschnitzel. Für wen was war, ist euch klar, oder? *grins*
Zufrieden stießen wir auf den bevorstehenden Urlaub an!

Später, nach einer heißen Dusche und einer heißen Zitrone (da nistete sich doch nicht etwa ein Schnupfen bei mir ein?), schlummerten wir bereits gegen 22:00 Uhr ein.

Kilometer: 236
Wetter: Sonne-Wolken-Mix, 18°C
Unterkunft: Hilton Garden Inn (192 €)


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