19.09.
Oooh… Was für eine Nacht. Mir ging es überhaupt nicht gut. Irgendwas hatte ich gegessen, das mein Körper auf jeden Fall loswerden wollte! Verdammt!
Unsere frühe Tour zum Vulkan fiel definitiv ins Wasser, und mit vielen Unterbrechungen auf der Toilette schliefen wir bis 08:40 Uhr. Paule war so lieb und kochte mir einen frischen Kräutertee, und Hase bekam sogar noch ein Omelette.
So in Ruhe auf unserer Terrasse sitzend, mit Blick auf den Palmengarten, dem Vogelgezwitscher und den kleinen Geckos, die vorbei huschten… Trotz Darmverstimmung genoss ich die Zeit dort mit meinem Hasen.
Gegen 16:00 Uhr fuhren wir kurz zur Apotheke und zum Supermarkt, um Toast und Salzstangen für mich und für Tom etwas Leckeres zu kaufen. Dort an der Obst- und Gemüsetheke saß doch tatsächlich eine Frau und wog den ganzen Tag nur das frische Zeug ab, das die Kunden ihr brachten. Unglaublich! Na ja, wieder ein Arbeitsplatz geschaffen…
Den Abend gammelten wir wieder am und im Whirlpool und so ganz langsam wurden auch meine Darmkrämpfe weniger. Hoffentlich war morgen wieder alles gut?!
Dabei entschieden wir, die Insel eher wieder zu verlassen. Denn was Mauritius in nur wenigen Stunden mühelos vollbracht hatte, gelang La Réunion selbst nach sechs Tagen nicht: Die Insel hat sich einfach nicht in unser Herz geschlichen. Versteht uns nicht falsch, La Réunion ist wunderschön, die Landschaft wirklich beeindruckend und auch die Menschen sind supernett, aber die Magie, das Gefühl von Verbundenheit und am richtigen Ort zu sein, blieb leider aus.
Und da wir immer unserem Herzen folgen, buchte ich kurzfristig die Flüge um, stornierte das Hotel auf La Réunion und buchte ein neues auf Mauritius.
Pläne sind schließlich da, geändert zu werden, und wir sind dankbar, die Freiheit zu haben, das tun zu können.
Wetter: 27°C, Sonne-Wolken-Mix