13.09.
Am Vortag hatte uns das Personal einen Beutel für nasses Badezeug aufs Bett gelegt, damit wir auch wirklich jede Sekunde in diesem tollen Resort ausnutzen konnten. Das wollten wir natürlich auch tun und begaben uns tatsächlich das erste Mal ins Meer.
Allerdings hatte ich das Wasser doch etwas wärmer erwartet… aber sobald ich einmal in den Fluten war, war es völlig in Ordnung. Tom brauchte da doch ein wenig länger! *lach*
Ach, was war es herrlich, dort herumzudümpeln. Jetzt fiel uns der Abschied natürlich nur noch schwerer! Toll, das machen die doch extra! Völlig unerwartet war die zeitweise starke seitliche Strömung. Ich konnte fast nicht gegenanschwimmen.
Um 11:30 Uhr war es so weit. *schnief* Nachdem wir noch unseren Zettel an den Wunschbaum gehängt hatten, wurden wir mit guten Wünschen, netten Armbändern und zwei Metall-Trinkflaschen aus dem Paradies verabschiedet.
Es ging für uns die Südküste entlang Richtung Flughafen. Noch eine Nacht, und wir würden nach La Réunion fliegen. Irgendwie hatten wir gar keine Lust … Aber dann wird es ja bekanntlich am besten!
Ab dem Ort Souillac ist die Insel nicht durch ein Riff geschützt, und die Wellen donnern mit voller Wucht an die Küste. Da der Himmel etwas zugezogen war und ein kräftiger Wind wehte, hatten wir das Gefühl, Mauritius verlassen zu haben und irgendwo an der Atlantikküste zu stehen.
Komischerweise fanden wir das nicht so schön wie sonst, z.B. in Schottland. Wir sehnten uns nach dem türkisblauen, ruhigen Wasser von morgens zurück. Ganz ungewöhnlich …
Der letzte Aussichtspunkt, den ich herausgesucht hatte, war leider nicht so leicht zu erreichen. Die Straße wurde immer schlechter, je weiter wir fuhren, und ich war kurz davor, Tom zu sagen, dass er doch lieber umdrehen sollte …
Als wir es dann endlich geschafft hatten, stellte sich der Spot auch noch als völlig uninteressant heraus. Na, toll!!!
Um kurz vor 16:00 Uhr checkten wir im Hotel ein. Das Personal war sehr freundlich, aber kein Vergleich zum Lux. Verdammt, jetzt waren wir verwöhnt!
Nein, Quatsch! Was mir am Hotel aber tatsächlich nicht gefiel, war, dass es an einer Lagune mit einer vorgelagerten Insel lag und dadurch das Meerfeeling völlig abhandenkam! Aber wir blieben ja nur eine Nacht und „ertrugen“ auch den doch recht häufigen Fluglärm.
Da das Essen im Preis inbegriffen war und Tom sich endlich etwas besser fühlte, gingen wir um 19:00 Uhr zum Buffetrestaurant und bekamen einen schönen Tisch im Sand, etwas abseits vom Rummel.
Die Auswahl war vielfältig, und auch das Essen war gut. Es war nicht herausragend, aber wir wurden satt, und eigentlich waren wir sowieso einfach nur froh, wieder gemeinsam irgendwo zu sitzen und etwas zu essen.
Im Zimmer räumte ich noch einmal die Koffer etwas um, und gegen 22:30 Uhr schnarchten wir vor uns hin.
Wetter: 25°C, Sonne-Wolken-Mix, ab Nachmittag bedeckt
Unterkunft: Shandrani Beachcomber Resort & Spa (258 Euro die Nacht mit HP)